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Aktuell

Von Samhain zu Halloween

 

Was ist Samhain und warum wurde bzw. wird es gefeiert?

Samhain ist ein altes keltisches Fest, in dessen Mitte Sagen und Mythen zum Tod und der Anderswelt stehen. In dieser Nacht soll der Schleier zwischen unserer Welt und dem Reich der Toten besonders dünn sein und die Geister der Verstorbenen sollen auf der Erde wandeln. Deshalb gab es entsprechende Bräuche um die Geister fernzuhalten. Feuer wurden entzündet und die Menschen verkleideten sich mit Hilfe von Masken in schaurige Ungeheuer.

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Bei den Kelten gab es viele Sagen in denen in der Samhain-Nacht schlimme Dinge geschahen. Die Helden in den Geschichten starben an diesem Tag und grausame Schlachten fanden statt.

Auch in anderen Kulturen gab, und gibt, es zu dieser Jahreszeit Bräuche um die Toten zu ehren oder zu fürchten.

Ob (und wenn ja, wie) aus dem Samhain-Fest unser modernes Halloween geworden ist, wurde bisher nicht genau belegt. Es gibt Autoren und Wissenschaftler die fest davon ausgehen, dass Halloween direkt auf Samhain aufbaut und Einige die das ausschließen.

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Was ist Halloween?

Halloween (abgeleited von „all Hallows eve“ - der Abend vor Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober auf den 01. November) ist ein Fest das überwiegend im katholischen Irland seinen Ursprung hat. Das Fest wurde in der Nacht vor dem christlichen „Allerheiligen“- Fest gefeiert, wobei man, genau wie bei Samhain, Feuer entzündete.

Eine fließender Übergang von Samhain zu Halloween ist schwer nachzuweisen, da es darüber keine genauen Aufzeichnungen gibt. Es wird aber von Vielen angenommen, dass das christliche „Allerheiligen“ die heidnischen Bräuche bewusst überdecken und somit ausmerzen sollte. Im 19. Jahrhundert wurden die Halloween-Bräuche dann von Auswanderern nach Nordamerika gebracht wo sie ihre Traditionen fortführten. Später wurde das Fest auch von anderen Bevölkerungsgruppen, hauptsächlich in den USA und Kanada, übernommen und noch heute gefeiert.

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Der englische Begriff für die Kürbis-Laterne „Jack o' Lantern“ kommt übrigens von einer irischen Sage, die von einem Mann Namens Jack Oldfield handelt. Jack trickste den Teufel aus und hielt ihn gefangen und sagte, er wolle ihn nur dann freilassen, wenn der Teufel ihn niemals mehr behelligen würde. Nach seinem Tod kam er auf Grund seines Verbrecherlebens nicht in den Himmel, konnte aber wegen des Paktes mit dem Teufel auch nicht in die Hölle. Also gab ihm der Teufel eine ausgehöhlte Rübe und ein Stück glühende Kohle, damit er sich in der Dunkelheit des Todes zurechtfinden konnte. Aus dem Brauch mit der beleuchteten Rübe wurde später der Kürbis, der heute noch immer sehr beliebt ist. 

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Ein weiterer Brauch ist das Umherziehen der Kinder von Haus zu Haus das seit den 1990er Jahren auch bei uns sehr beliebt ist. Dabei klingeln die Kinder an der Tür der Nachbarn und rufen „Süßes oder Saures“ (im Englischen „trick or treat“) und verlangen von ihnen Süßigkeiten. Wenn die Bewohner des Hauses die Leckereien verweigern, spielen die Kinder ihnen unter Umständen einen Streich als Strafe. Hierzulande ist zum Beispiel das Werfen von Eiern oder das Einsprühen der Haustür mit Sprühsahne oder Rasierschaum sehr beliebt. Leider kommt es auch manchmal zu ernsten Schäden am Haus und es gab sogar schon Fälle von Brandstiftung.

Viele Jugendliche und Erwachsene, die sich fürs Süßigkeiten-Sammeln für zu alt halten, gehen stattdessen auf Halloween-Partys, die zu der Zeit in Massen veranstaltet werden. Dabei sind besonders typische Kostüme wie Vampire, Zombies, Geister und Hexen sehr beliebt. Dieses Jahr ist übrigens der 31. Oktober ausnahmsweise ein bundesweiter Feiertag in Deutschland, da sich der Reformationstag zum fünfhundertsten Mal jährt.

Das Mytholon Team wünscht euch viel Spaß, ob ihr eine der vielen Varianten des Festes feiert oder nicht.

 

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Halloween

 

Letztes Jahr zu Halloween konntet ihr schon eine schaurige Vogelscheuche in unserem Lagerverkauf bewundern. Dieses Jahr haben wir zwei weitere Figuren für euch auf Lager und wir würden euch alle drei gerne einmal vorstellen.

 

Oswald Vogelscheuche

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Eines regnerischen Tages erklang ein hölzernes Klopfen an der Tür der Personalabteilung. Verwundert über den unangekündigten Besuch baten wir den Gast herein und wären daraufhin fast vom Bürostuhl gefallen, wenn dieser keine Rückenlehne besessen hätte. In der Tür stand eine zwei Meter hohe Vogelscheuche.

Wir rechneten schon mit dem Schlimmsten; mit wahr gewordenen Horrorfilmen und Albträumen. Stattdessen vernahmen wir aber nur ein etwas Kratziges aber Freundliches: „Hallo. Mein Name ist Oswald und ich würde mich gerne bei ihnen bewerben“, woraufhin uns die Gestalt ein paar Unterlagen entgegenstreckte.

Immer noch erstaunt und sprachlos nahmen wir die Bewerbungsunterlagen entgegen und lasen sie uns durch. Ein paar Minuten später befanden wir uns im Gespräch mit Oswald und er erzählte uns seine Geschichte.

Oswald hat viele Jahre lang auf dem Hof von Bauer Jacob gearbeitet. Jahr für Jahr stand er auf dem Feld Wache, um ein Auge auf die Ernte zu haben. Jahr für Jahr war er der sengenden Sonne, dem strömenden Regen, Herbststürmen und Schneegestöbern ausgesetzt. Und jahrelang war das seine Leidenschaft. Nach einigen Jahren allerdings bekam er das Gefühl, dass seine Arbeit nicht mehr gewürdigt wurde. Bauer Jacob kaufte ihm keine neue Kleidung mehr und er sah zunehmends verwahrlost aus. Außerdem machte ihm eine ortsansässige Gruppe Krähen einige Schwierigkeiten und eine Gehaltserhöhung war auch nicht in Sicht.

Also beschloss Oswald kurzerhand zu kündigen und sein Glück woanders zu suchen.

Ob Oswald sein Glück gefunden hat und welche Tätigkeit er bei uns verübt, könnt ihr euch in unserem Lagerverkauf in Barsbüttel und auf Instagram ansehen.

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Finn Kürbiskopf

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Seit Oswald bei uns arbeitet, gehen immer häufiger komische Gestalten bei uns ein und aus, die uns so manches Mal einige Schwierigkeiten bereiteten. An einem verregneten Montag zum Beispiel tauchte ein kleiner Kobold urplötzlich neben einem unserer Mitarbeiter auf und erschreckte ihn zu Tode. Obwohl wir ihm immer wieder versicherten, dass die Larp-Münzen nicht aus echtem Gold bestehen, schielte er doch immer wieder auf die kleine, hölzerne Truhe.

Es sprach sich schnell herum, dass wir armen, phantastischen Wesen gerne ein Heim bieten und schon bald tauchte Finn bei uns auf.

Er erzählte uns, dass sein Leben als ganz normaler Halloween-Kürbis begann. Eine ältere Dame, die ein hübsches Cottage auf dem Land besaß hatte ihn geschnitzt und auf die Terasse gestellt. Allerdings wollte sie damit nicht etwa, wie es der Brauch war, Geister vertreiben oder ihr Haus hübsch dekorieren. Nein, die Dame war eine ziemlich griesgrämige alte Frau, die Kinder zu Halloween von ihrem Haus fernahlten wollte. Als dann eines Abends ein kleines Mädchen, die sich nicht vor dem schaurigen Kürbis fürchtete, an der Tür der Dame klingelte, wurde sie ziemlich unfreundlich und ohne Süßigkeiten davongejagt. Schrecklich traurig und etwas wütend schaute das Mädchen zum Abendhimmel hinauf und wünschte sich, dass sie es der alten Dame irgendwie heimzahlen könnte. Später am Abend, als das Mädchen wieder Zuhause war und gerade zu Bett gehen wollte, klopfte es an ihrem Fenster. Als sie es öffnete, sah sie den Kürbis, den sie vorhin noch auf der Terasse gesehen hatte, allerdings waren ihm Beine und Arme gewachsen und er hatte sich notdürftige Kleidung zugelegt. Noch dazu fing er plötzlich an zu sprechen: „Hallo Liebes, ich wollte dir danken, da du mir eine völlig neue Welt eröffnet hast. Vor ein paar Stunden war ich noch ein lebloser Kürbis, der dazu gezwungen war, arme Kinder zu verschrecken, doch jetzt kann ich alles wieder gutmachen.“

Mit diesen Worten legte er ihr ein paar Bonbons auf das Fensterbrett. „Die hier habe ich aus dem Haus der alten Dame geklaut, sie wird bestimmt gar nicht merken, dass sie fehlen. Guten Appetit.“

Und dann verschwand er in die Dunkelheit.

Viele Jahre später, nachdem er unmengen an Süßigkeiten gestohlen und sie an Kinder verteilt hatte, suchte er nach einer neuen Aufgabe. Und so ist er nun auch ein Teil unseres Mytholon Teams.

 

 Weiße Dame Marjenna

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Drei Männer in abgetragener, schmutziger Kleidung saßen am Abend um ein Lagerfeuer. Neben ihnen lagen ein paar Spitzhacken, Pflüge und Schaufeln und an ihren Stefeln klebte getrockneter Schlamm.

„Den Abend haben wir uns redlich verdient, die Ernte fällt gut aus dieses Jahr“, sagte einer, während er ein Glas mit einer klaren Flüssikgeit an die Lippen führte.

„Abende wie dieser erinnern mich an die Geschichten, die meine Oma mir früher immer erzählt hat, die von den weißen Frauen, die einen Abends heimsuchen.“, sagte der zweite. Der dritte schwieg bei dieser Bemerkung einfach nur und schaute in seinen Becher. „was ist denn, Dejan? Hast du etwa Angst, dass deine Marjenna zurückkommt und dir das Leben schwer macht?“, sagte der erste und lachte dabei laut und kehlig, während er sich auf den Oberschenkle klopfte. Dejan schaute ihn grimmig an und antwortete: „Auf keinen Fall. Ich war immer gut zu Marjenna, oder nicht? Warum sollte sie also zurückkommen?“

„Beruhige dich, Jaro wollte nur witzig sein.“, sagte der zweite beschwichtigend. Eine Weile herrschte Schweigen zwischen den Männern. Das Feuer begann schon langsam zu verlöschen und die Sonne versank hinter den Bäumen. „Wir sollten uns langsam auf den Weg zurück ins Dorf machen, morgen steht ein weiterer Tag harter Arbeit an.“, sagte der zweite. Also löschten die Männer die Glut, schulterten die Werkzeuge und machten sich auf den Weg, während es endgültig dunkel wurde.

 

Im Laufe der Nacht wurde Dejan wach, weil er Geräusche aus der Küche vernahm. Es klang ganz so, als würde jemand Geschirr verräumen. Vorsichtig schlug er die Decke zurück und ging leise in die Richtung, aus der die Geräusche kamen. Im Türrahmen angekommen, blieb er wie angewurzelt stehen. Direkt vor ihm, zwar wesentlich blasser als sonst, aber dennoch so schön wie eh und jeh, stand (oder besser schwebte) seine geliebte Marjenna und es schien ihm, als würde sie tatsächlich die Küche aufräumen. Sie schien ihn bemerkt zu haben, denn sie drehte sich zu ihm um, lächelte und sagte:“Dejan mein Liebster, ich wusste, dass du ohne mich nicht zurechtkommen würdest. Die Wohnküche sieht ja schrecklich aus! Überall liegen Brotkrümel und dein Geschirr hast du auch nicht abgewaschen. Läuft es denn wenigstens auf dem Feld gut? Und wie geht es meiner lieben Schwester?“. Dejan stand immer noch wie angewurzelt da und brachte keinen Ton heraus. Schließlich sagte er nur: „ähh... wie?“

Marjenna säufzte „Hmm... nunja. Bringen wir hier erst mal alles in Ordnung.“

So in etwa ging das ganze ein paar Tage, Dejan kam es allerdings wie endlos lange Wochen vor. Er war zwar überglücklich sie wiederzusehen, aber er konnte doch nicht mit einem Geist zusammen sein. Und dann war da noch dieses ewige genörgel.

Nach einer Weile sahen beide ein, dass es keinen Sinn hatte, so weiter zu machen. Ins Jenseits wollte Marjenna aber auch nicht zurück. „Da ist es so öde.“, sagte sie immer. Also trennten sich die Wege Marjennas und Dejans. Sie besuchten sich noch ab und zu, aber die Zeit verging und Marjenna sah nun immer mehr wie die weißen Damen aus den gruseligen Märchen aus.

Wo also sollte sie hin? Und da kam ihr die Idee: die Leute sind doch so verrückt nach schauriger Halloween-Deko, was könnte da also besser sein, als ein echter lebendiger (naja gut... toter) Geist? Also nahmen wir auch Marjenna bei uns auf.

 

Eine kleine Warnung, wenn ihr in unseren Langerverkauf seid: Sie geht gerne durch Wände. Erschreckt auch also nicht, wenn sie plötzlich neben euch auftaucht.

Wir hoffen diese kleinen Geschichten haben euch gefallen. Ihr dürft gerne Fotos von unserem neuen Showroom, in dem die hier vorgestellten Figuren zu sehen sind, machen (nur bitte fasst die Figuren nicht an). Ihr könnt uns auch auf Instagram (@mytholon_store) verlinken, wir freuen uns darauf.

Das Mytholon Team wünscht euch einen schönen Herbst.

 

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Neue Bilder im onlineshop 

 

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Wir wissen, dass es schwierig ist, sich ein Kleidungsstück nur anhand eines sogenannten "Freistellers" vorzustellen (siehe Bild oben). Deshalb fotografieren wir die Produkte regelmäßig an Models, um euch ein besseres Gefühl davon zu vermitteln, wie die jeweiligen Kostüme am Menschen sitzen. Außerdem bieten die Bilder euch eine Inspiration, falls ihr noch nicht so recht wisst, wie ihr euer neues Gewandungsstück kombinieren wollt. Damit ihr auch nichts verpasst, stellen wir euch hier die neuesten Bilder zusammen.

 

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 Viel Spaß beim Stöbern wünscht euch euer Mytholon Team!

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Ein älterer Herr mit Augenklappe, Holzbein und Dreispitz betritt eine dunkle, verrauchte Taverne. Dort bestellt er für sich und seine Mannschaft ein Fass Rum und die Männer hauen ihr erbeutetes Gold auf den Kopf. Im Hafen wartet ein Schiff, an dessen Mast eine Jolly Roger Fahne prangt (der typische Totenkopf mit den gekreuzten Knochen darunter).

So sieht für die meisten eine typische Piratentruppe aus. Unfreundlich, grausam und natürlich darf das „Arr!“ nicht fehlen.

Piraten sind (nicht zuletzt dank einer bekannten Film-Reihe) sehr beliebte Charaktere, sowohl im LARP, als auch auf Mittelalter-Märkten. Doch was steckt hinter dem mythischen Bild, das wir heute von Piraten haben?

 

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Was ist überhaupt ein Pirat?

Piraterie ist eigentlich ein Oberbegriff für auf See begangene Straftaten. Piraten gab es in den unterschiedlichsten Epochen und in den verschiedensten Kulturen. Auch heute gibt es noch Gruppen, die Schiffe auf hoher See angreifen und Fracht stehlen oder Menschen entführen.

Das typische Bild, das wir heute von Piraten haben, entstand allerdings erst zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert in der Karibik, während des Goldenen Zeitalters der Piraten. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen Piraten, die illegal ihren Machenschaften nachgingen und Freibeutern, die von ihrer Regierung geduldet oder sogar im Auftrag derer unterwegs waren. Während der Kolonialisierung Amerikas waren insbesondere die Engländer, Franzosen und Niederländer darauf erpicht, den Handel für Spanien erheblich zu erschweren. Dabei kaperten Freibeuter wie Bukaniere (englisch) oder Fliebustier (Französisch) im Auftrag ihres Königreichs.

Später, als die Handelsbeziehungen zwischen den Nationen sich verbesserten, wurden die Freibeuter aus ihrem Dienst entlassen, und mussten ihr Leben nun als Geächtete und Verbrecher illegal weiterführen.

Über die Zeit machten sich so einige Piraten einen Namen, der von vielen nur mit Ehrfurcht ausgesprochen wurde. Darunter sind zum Beispiel Edward Low, der besonders grausam mit den Besatzungsmitgliedern der gekaperten Schiffe umgegangen sein soll, William Dampere, Blackbeard oder auch Klaus Störtebeker.

Es gab auch viele weibliche Piratinnen im Laufe der Geschichte.

Wie Jeanne-Louise Belleville, die einige Zeit vor dem goldenen Zeitalter der Piraten der französischen Krone Rache schwor, nachdem ihr Mann hingerichtet wurde. Sie soll sich ein Schiff gekauft und mit einer Mannschaft Jagd auf Schiffe des Königreichs gemacht haben. Später floh sie mit ihren Kindern nach England, wo sie für einige Jahre Asyl fand.

Mary Read verkleidete sich als Mann und fuhr mit einem Niederländischen Sklavenschiff nach Amerika, wo sie sich mit Anne Bonny angefreundet haben soll.

 

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Man nehme also ein paar wahre Begebenheiten, Legenden und aufgebauschte Geschichten, die sich die Leute erzählten, dann noch die damalige Mode und eine Prise Hollywood.

Und schon haben wir das Bild, das viele von klein auf kennen.

 

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 Walpurgisnacht, Beltane oder doch „Tanz in den Mai“?

In der Nacht zum 01.Mai wird in weiten Teilen Europas wieder gefeiert, aber was eigentlich?
Die Einen nennen es „Walpurgisnacht“, die anderen „Beltane“ und wieder andere „Tanz in den Mai“. Was für Unterschiede diese Feste haben und welche Parallelen wir entdecken konnten, möchten wir heute mit euch teilen.

 

Beltane/Beltaine

Fangen wir doch einfach mal von Vorne an: Von den drei Festen ist „Beltane“ das älteste und könnte durchaus als Urvater dieser Feste bezeichnet werden.
Entstanden ist es aus dem irischen Bauernkalender und läutet nicht nur den Sommeranfang, sondern auch den Beginn des keltischen Jahres ein.
So wie auch zu den drei anderen großen Festen „Imbolc“, „Lugnasad“ und „Samhain“ sollen sich auch zu „Beltane“ die Feen (Sidhe) unter die Menschen gemischt und ihr Unwesen getrieben haben.

 

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Traditionell schmückten die Kelten ihre Häuser und Ställe mit frischen Zweigen und Blumen und hofften so auf eine gute und fruchtbare Ernte im neuen Jahr. Dazu löschten sie alle Feuer, welche dann anschließend mit einem Feuerstein neu entfacht wurden.
Um sich vor Krankheiten zu schützen trieb man das Vieh danach zwischen zwei frisch entfachten Feuern hindurch.

Also im Grunde, doch alles sehr gesittet und mit relativ viel Arbeit verbunden.

 

Walpurgisnacht

Kommen wir zur Walpurgisnacht, sieht die Sache schon etwas anders aus.

Die Walpurgisnacht war ursprünglich ein germanisches Fest anlässlich der Hochzeit des obersten Germanengottes „Wotan“. Das Fest hat ein paar Parallelen zum keltischen „Beltane“, nur fand man die herumlungernden Feen und Geister hier eher nicht so toll. Um ihnen das auch zu zeigen und sie zu vertreiben, verkleidete man sich mit Masken, entfachte große Feuer und veranstaltete jede Menge Lärm. Mancherorts liefen die Männer auch mit knallenden Peitschen durch die Straßen. Aus heutiger Sicht war das bestimmt ein sonderbarer Anblick.

Seit der Christianisierung vor etwas über 1400 Jahren wird hier der Gedenktag der heiligen Walburga gefeiert. Die Dame hält gleich für mehrere Gruppen als Schutzpatronin her. So wie zum Beispiel Seefahrer, Kranke, Schwangere und als wäre das noch nicht genug, schützt sie auch noch gegen böse Geister und Hexen. Da scheint man sich nicht so recht einigen zu können.

 

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Allgemein gilt die Walpurgisnacht bis heute auch als die Nacht der Hexen. Grund dafür sind die alten Bräuche und Riten zu diesem Tag. Erwachsene die sich, zum Teil nackt, mit schaurigen Masken, ums Feuer tanzend einem berauschenden Fest hingeben, haben erst mal wenig mit dem christlichen Weltbild gemein. Nimmt man dann noch die „Hexensalbe“ dazu, die einem starkem Rauschgift gleich kommt und für so manche Liebelei mit „dem Teufel“ verantwortlich sein dürfte, weiß man wie die vielen Hexengeschichten wohl entstanden sind.

Trotz Namensänderung und Bemühen der Kirche, haben sich die alten Bräuche hier also sehr hartnäckig gehalten und über die Zeit sogar noch weiterentwickelt.

 

Tanz in den Mai

Zum Abschluss kommen wir noch zur kleinen modernen Schwester des „Beltane“ und der Walpurgisnacht.
In weiten Teilen Deutschlands ist er immer noch bekannt und wird groß gefeiert. Auch hier werden oftmals große Feuer entfacht und, wie der Name es schon verrät, wird viel getanzt, gefeiert und sich zum Teil auch verkleidet.
Sobald die kleineren Feuer etwas herunter gebrannt sind, folgt der Maisprung. Hier springen Verliebte über die Glut bzw. schwaches Feuer. Halten sie dabei die ganze Zeit Händchen soll das Glück bringen und für eine baldige Hochzeit sprechen. Was passiert wenn einer loslässt, ja das müssen die Beteiligten dann unter sich klären...

Egal welche Variante des Festes ihr feiert, oder ob ihr ein gemütliches langes Wochenende Zuhause verbringt, wünschen wir euch viel Spaß.

 

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Neue Marktsaison

 

Juhuu,nun geht sie bald wieder los... 

Die MPS-Saison meinen wir natürlich! Ihr dürft euch auf reichlich Veränderung in unserem Standsortiment freuen! Da sich unser Stand aber nicht vergrößert hat musste einiges Platz für Neues machen. So nehmen wir z.B. keine Metallrüstungen mehr mit.
Natürlich könnt ihr euch aber gerne weiterhin Artikel aus unserem kompletten Sortiment vorbestellen. 
Schreibt uns hierfür einfach eine Mail mit dem Artikelnamen, der Farbe und der Größe an 

marktteam@mytholon.com

und sofern der gewünschte Artikel im Lager vorrätig ist bringen wir ihn gerne unverbindlich für euch mit!

Bitte sagt uns auch Bescheid, wenn ihr diesen nicht mehr benötigt, damit wir vielleicht jemand anderen damit glücklich machen können.

Liebe Grüße
euer Mytholon-Marktteam

 

 

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Restposten & Schnäppchen

 

Um Platz zu schaffen für die Neuheiten der kommenden Saison trennen wir uns von vielen Artikeln dauerhaft & bieten Überbestände zeitweise als rabattierte Angebote im Liveshopping an. Beinahe jede Woche findet ihr hier neue Schnäppchen bis zu 70% reduziert. Bei Restposten gilt wie immer: Nur solange der Vorrat reicht!

 

- RESTPOSTEN -

 

- LIVE SHOPPING -

 

Achtung, bei Liveshopping Artikeln verkaufen wir Überbestände bestimmter Artikel ab. Dadurch sind oft nur einige Farben & Größen eines Artikels rabattiert. Solltet ihr eine nicht rabattierte Farbe oder Größe wählen, springt der Preis automatisch auf den Normalpreis zurück.

 

 

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Der Mytholon Store Adventskalender 2016

 

Es ist mal wieder so weit! In den Radios schallt 'Last Christmas', die Supermärkte quellen über vor Weihnachtsgebäck und in den Einkaufszentren werden sonst liebende Eltern, beim Geschenkekauf, zu Raubtieren. Wem es trotz allem noch schwer fällt, in Weihnachtsstimmung zu kommen, dem machen wir es jetzt etwas leichter.

Denn vom 01.12.2016 bis zum 24.12.2016 laufen unsere Mytholon Store Adventsverlosungen. Jeder Tag hält kleine und große Überraschungen, mit einem Gesamtwert von ca. 440€, für euch bereit. Um teilzunehmen müsst ihr einfach eines der Lose, aus unserem Store, ausfüllen und bei einem unserer Mitarbeiter abgeben.
Jeden Montag (und am Heiligabend) werden die Gewinner der vergangenen Woche gezogen und benachrichtigt.


Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Alle weiteren Informationen und Teilnahmebedingungen bekommt ihr bei unseren Kollegen im Store.

Und wenn man sowieso schon da ist, kann man ja auch gleich noch seine Weihnachtsgeschenke besorgen. ;)

 

Viel Glück wünscht,

Euer Mytholon Team

 

 

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Es ist geschafft!

 
Unser neuer Shop ist endlich online. Wir mussten einige Hürden überwinden, freuen uns aber nun, euch auf unserer neuen Seite begrüßen zu dürfen.

Viele fleißige Leute haben in den Büros von Mytholon daran gearbeitet, euch ein noch schöneres und komfortableres Einkaufserlebnis bieten zu können.

Neue Funktionen warten darauf, von euch ausprobiert zu werden. Die praktische "Vergleichen" Funktion z. B. erlaubt euch, bis zu fünf ausgewählte Artikel gleichzeitig zu betrachten. Das ist ideal, wenn man eine Gewandung zusammenstellen will oder sich einfach nicht entscheiden kann.

Die Suchfunktion wurde erheblich verbessert, es gibt eine Merkliste und vieles mehr.
Loggt euch ein, geht auf Entdeckungsreise und seid gespannt auf neue Optionen, Bilder und Texte.

Viel Spaß wünscht euch euer
Mytholon Team
 
 
 
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Mytholon wird 20!

 
Vor 20 Jahren, am 23. April 1996, hat in einer kleinen Ladenpassage auf 16 m2 Verkaufsfläche alles angefangen.
Heute schmunzeln wir, wenn wir auf dem Heimweg aus den Büros und Lagerhallen Mytholons an dem kleinen runden Fensterchen vorbeifahren, welches einst den ersten Shop beherbergt hat.
 
Damals noch unter anderem Namen, jedoch bereits fest im Rollenspiel und Tabletop Hobby verwurzelt, machte unsere Firma ihre ersten hoffnungsvollen Schritte.
 
Wir blicken auf Jahre voller schöner Erfahrungen zurück, auf eine Zeit des Aufbruchs, welche wir mit wunderbaren Kollegen und natürlich mit euch durchleben durften.

Wir bedanken uns für die Treue mit der ihr uns durch all die Jahre begleitet habt, für viele Ideen und Anregungen und besonders für eure Fantasie, die all dies erst möglich gemacht hat.

Etwas älter und erwachsener blicken wir in die Zukunft. Wir sind gewachsen in den vergangenen Jahren, vor allem an den Aufgaben, denen wir jeden Tag aufs Neue mit Freude begegnen, um Mytholon immer weiter nach vorne zu bringen.
 
Gemeinsam mit euch werden wir neue Wege beschreiten. Wir werden euch überraschen und faszinieren, euch Spaß bereiten und begleiten auf euren phantastischen Abenteuern.

Lasst uns gemeinsam Welten erschaffen!